Allgemeine Geschäftsbedingungen
der init9 GmbH, Mittelstraße 9, 38855 Wernigerode
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen der init9 GmbH (nachfolgend "Auftragnehmer") und ihren Kunden (nachfolgend "Auftraggeber") über IT-Dienstleistungen, Cloud-Services, Atlassian-Beratung sowie Medienproduktion. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
§ 3 Leistungsumfang
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung. Änderungen oder Erweiterungen bedürfen der Textform.
§ 4 Vergütung und Zahlung
Soweit nichts anderes vereinbart, erfolgt die Abrechnung nach Aufwand zu den jeweils gültigen Stundensätzen. Reisezeiten werden zu 50 % des vereinbarten Stundensatzes berechnet. Auslagen werden zusätzlich in Rechnung gestellt. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
§ 5 Mitwirkungspflichten
Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Materialien rechtzeitig zur Verfügung. Verzögerungen aufgrund verspäteter oder unzureichender Mitwirkung gehen zu Lasten des Auftraggebers.
§ 6 Nutzungsrechte
An gelieferten Werken (Code, Filmaufnahmen, Designs, Konzepten) erhält der Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung das nicht-ausschließliche, übertragbare Recht zur Nutzung im vereinbarten Umfang. Weitergehende Rechte bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.
§ 7 Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und auch nur in Höhe des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens.
§ 8 Geheimhaltung und Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten. Soweit im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten verarbeitet werden, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO.
§ 9 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort und Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten ist — soweit gesetzlich zulässig — Wernigerode. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Mai 2026 · Vorlage — bitte vor Veröffentlichung anwaltlich prüfen lassen.